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Modelle unserer Mitglieder

Technische Daten:
Vorbild
Modell
Länge ca.
40 m
74 cm
Breite ca.
7,8 m
16 cm
Höhe ca.
23 m
47 cm
Tiefgang ca.
3 m
7 cm
Wasser-verdrängung
bzw. Gewicht
360 Tonnen
2015 g (ohne Akkus)
Maßstab
1 : 1
ca. 1 : 50

Der Walfänger „INNOCENCE“ von Martin Beuttler

Dies ist der Baubericht des Walfängers „INNOCENCE“. Innocence ist englisch und bedeutet „Unschuld“. Innocence deshalb, weil Walfang international geächtet ist und daher nicht unschuldig sein kann.

Das Vorbild:
Ein spezielles Vorbild gibt es eigentlich nicht. Es kann ein x-beliebiger Walfänger in den Weltmeeren sein. Die Vorbilder zu diesem Modell waren viele Bilder von Walfängern aus dem Internet.

Das Modell:
Die „INNOCENCE“ ist sozusagen eine Art Planmodell, wozu ich ein vorhandenes Modell umgebaut habe. Das Boot habe ich gebraucht erworben. Ursprüngliche war es die „CALYPSO“ des Meeresforschers und Meeresschützers Jaques Cousteau vor ihrem Umbau zum Forschungsschiff, hatte aber schon die Hubschrauberlandungsplattform auf dem Heck und die markanten Antennen (siehe Fotos). Eigentlich wollte ich die CALYPSO wieder herrichten, bemerkte aber bald, dass das Modell doch z.T. erheblich vom Original abwich und dass die Wiederherstellung der CALYPSO nur ein fauler Kompromiss wäre. Außerdem war die Rumpfform eher die eines Frachters. Also beschloss ich nach langem hin und her, dass ich aus dem Modell das Gegenteil eines Meeresschützerschiffes bauen würde – einen Walfänger, aber nach eigenen Vorstellungen (nicht nach einem festen Vorbild).

Außer der üblichen RC-Ausstattung (Motor, Welle, Schiffsschraube, Ruder, etc.) habe ich versucht, das Boot naturgetreu zu beleuchten und mit weiteren Funktionen auszustatten. So hat es auch ein funktionierendes Schiffshorn und die Beleuchtung kann in 3 Stufen separat ein- und ausgeschaltet werden. Zudem kann es noch mit einem Dieselmotorgeräuschmodul ausgestattet werden.
Die Materialien sind hauptsächlich Holz, ein wenig Metall, Schnur und Plastik.
Der Umbau meiner INNOCENCE hat etwa 1 Jahr gedauert (allerdings mit vielen langen Pausen)

Technische Daten:
Vorbild (Original)
Modell
Länge ca.
12 m
48 cm
Breite ca.
4 m
17 cm
Höhe ca.
11,5 m
45 cm
Tiefgang ca.
1,25 m
5 cm
Wasser-verdrängung bzw. Gewicht 
20 Tonnen
900 g (ohne Akkus)
Maßstab
1 : 1
1 : 25

Der Krabbenkutter „AURUM“ von Martin Beuttler

Dies ist der Baubericht meiner „AURUM“. Aurum ist lateinisch und bedeutet „Gold“. Aurum deshalb, weil ich beim Bau versucht habe, alles was auf dem Boot aus Metall ist, goldfarben zu lackieren.

Das Vorbild:
Die „AURUM“ ist ein Fischereiboot, genaugenommen ein Krabbenkutter. Es fängt somit ausschließlich Krabben und sein ganzer Aufbau (Rigg) ist darauf ausgelegt. Wie man sieht, ist dieser Krabbenkutter schon ein altes Boot von Ende der 60er Jahre bis Mitte/Ende der 70er. Aber auch heute sind solche Boote vereinzelt noch zu sehen. Sein Fanggebiet ist hauptsächlich in der Nordsee. Dort fährt es mit seinen gehievten Netzen raus ins Wattenmeer um dort Krabben zu fangen. Hierfür werden die beiden Auslegerbäume fast waagrecht abgelassen und die Netze an ihrem Kurrbaum daran (mittels einem Lot) bis auf den Grund herabgelassen. Die Strömung (oder falls das Boot sich in langsamer Fahrt befindet) öffnet die Netze und spült somit die Krabben ins offene Netz. Nach dem Fang werden die Netze wieder hochgehievt und mit den Auslegerbäumen übers Deck gebracht. Das Netz wird dann am schmalen Ende geöffnet und der Fang ergießt sich dann aufs Deck zur Aussortierung und Weiterverarbeitung.

Das Modell:
Meine „AURUM“ ist ein Baukastenmodell der „Tön12/Krabbe“ von der Firma Graupner (von 1973), das ich zwar nach Bauplan und Anweisung gebaut habe, aber nach eigenen Vorstellungen und immer auf der Suche nach Verbesserungen und weiteren Details, die nicht im Bauplan beschrieben waren.
Außer der üblichen RC-Ausstattung (Motor, Welle, Schiffsschraube, Ruder, etc.) habe ich versucht, das Boot naturgetreu zu beleuchten, mit Figuren und anderem Krimskram und mit weiteren Funktionen auszustatten. So ist nicht nur die Kabine und das Ruderhaus innen beleuchtet, sondern auch die antiken Bordinstrumente darin und es hat auch ein funktionierendes Schiffshorn. Zudem kann es noch mit einem Dieselmotorgeräuschmodul und einem Rauchgenerator ausgestattet werden.
Die Materialien sind hauptsächlich das Plastik und Holz vom Baukasten, Metall und Schnur.
Der Bau meiner AURUM hat etwa 3 Jahre gedauert (allerdings mit vielen langen Pausen) und kostete letztendlich ca. 450,-€ (ohne Akkus, Fernsteuerung und Arbeitszeit).


Technische Daten: Original:/ Modell:
Maßstab 1:200

Rumpf - Länge : 156.00 m / 78.00 cm
Breite ü.A. : 18.00 m / 9.00 cm
Tiefgang, ü Sonar : 7.70 m / 3,85 cm
Antriebsleistung : 100 000 PS / 2 Elektromotoren
Geschwindigkeit. : 34 Knoten / zu schnell
Besatzung : 300 Mann / zu klein

Zerstörer Sovremenny-Klasse Typ 956
Modellschiff von unseren Mitglied Herbert Kazmirzak

Der Zerstörer der Sovremenny-Klasse ist ein von der
früheren Sowjetunion entworfenes Mehrzweck-Überwasserkriegsschiff mit einer maximalen Verdrängung von 8480 Tonnen. In der Grösse ähnelt es dem amerikanischen Aegis-Lenkwaffenkreuzer.
Obwohl dieses Schiff als zu gross für die moderne, flexible
Seekriegsführung angesehen wird, gelten seine beeindruckenden Waffensysteme, inbesondere die acht Moskit 3M80E Raketen (Nato-Bezeichnung SS-N-20 Sunburn), als die effektivsten auf einem modernen Schiff installierten Abwehrwaffen. Dies ist auch der Grund, wieso es als "Flugzeugträger-Killer" beschrieben wird.

Das erste Schiff seiner Klasse wurde 1977 gebaut und 1980 in Dienst gestellt. Insgesamt wurden 18 Schiffe für die Marine der frühern Sowjetunion gebaut. Die letzten beiden davon wurden als modifizierte Versionen von China bestellt und 1999 bzw. 2000 geliefert.



Mein Name ist Hecht.
Gebaut wurde ich von Herrn Rauber.

Vom Typ her, bin ich ein Seenotrettungsboot der 7m Klasse - Boddenboot der DGzRS.
Das Original von mir, ist in Zinnowitz (Ostsee) seit 1993 auf einem Trailer mit Unimog stationiert.
Ich bin 10x kleiner als mein Original also im Maßstab 1:10 und habe eine Länge von 756mm, eine Breite von 258mm, sowie ein Gewicht von ca. 3,2kg.
Auch meine Wenigkeit, wird auf einem Trailer vom Typ TB 5000 im Maßstab 1:10 befördert.
Gebaut wurde nach Original Plan und Fotos aus MS Profile und MS Drehteile in 561 Std..
Er besitzt auch eine vier Achs einzel Rad Federung.
Seine Länge ist 946mm und eine Breite von 276mm.
Nun warte ich noch auf den Unimog, damit wir Komplett sind.


Technische Daten:
Länge : 155.00 mm
Breite : 177.00 mm
Tiefgang : 45.00 mm
Gewicht : 5,25 kg
Maßstab : 1 : 50
Klasse : F2B

Dieter Krause
Steckbrief SCHLEPPDAMPFER BADEN XII

Das Modell wurde nach einem Modellbauplan erstellt.

Die Bauzeit betrug ca. 600 Stunden.
Der Rumpf besteht aus Holz mit einem GFK Überzug.
Das Deck und die Aufbauten sind aus Holz, Aluminium und Messing hergestellt.
Der Antrieb erfolgt über zwei 4-Blatt Schrauben mit 35 mm Durchmesser durch zwei Elektromotoren.
Die Stromversorgung besteht aus vier wiederaufladbaren Batterien 12Volt zusammen 10Ah.

Ferngesteuerte Funktionen,
Vorwärts - Stopp - Rückwärts,
Lenkung backbord - steuerbord durch offen über das Deck laufende Ketten,
Beleuchtung in drei Stufen einschaltbar.

Alle Bauteile sind bis auf wenige Ausnahmen selbst hergestellt.

Das Modell stellt einen Rheinschlepper der Anfang des 1900 Jahrhunderts gebaut wurde da. Diese Schlepper lösten nach und nach die sogenannten Räderboote ab. Während des zweiten Weltkrieges wurden viele der Rheinschiffe durch Bombentreffer oder durch Selbstversenkung auf Grund gelegt. Ab 1947 wurden fast alle Schiffswracks gehoben und wenn möglich wieder in Betrieb genommen. Einige Schlepper wurden in den 50ziger Jahren von Dampf auf Dieselmotoren umgerüstet.



Technische Daten:
Länge : 1400 mm
Breite : 340 mm
Tiefgang : 110 mm
Gewicht : 26 kg

Dieter Krause
Steckbrief DAMPFSCHIFF LUISE

Rumpf: Spantengerüst mit Lindenholzleisten 8x3 mm beplankt, Eine Lage Glasfasermatte mit Epoxyd Harz aussen aufgebracht, Bauplan nach einem Rissin einem Buch gezeichnet und vergrößert,
Dampfmaschine 2 Zylinder OKW DV 6 16 mm Zylinderdurchmesser 18 mm Hub doppelt wirkend, angeflanschte Speisepumpe mit Getriebe und Windkessel, Lenkersteuerung, Frischdampfventil, Sammelzischventil, Umsteuerung vor-rückwärts Lauf.

Dampferzeuger: Dampfkessel aus Edelstahl geschweißt, Korkisolierung, Edelholzverkleidung, 2 Sicherheitsventile, Druckmanometer, 2 Rückschlagventile zum Wasser einspeisen, Dampfpfeife, Dampfverteiler.
Inhalt ca. 2l, Betriebsdruck ca. 3 bar bis 8 bar zugelassen,

Handspeisepumpe mit zusätzlichem Frischwassertank ca. 1l Inhalt

Heizung: Turbogasbrenner, Gastank Edelstahl geschweißt, Druckmanometer, Entlüftungsventil, Gasregelautomatik Laspe.

Nach der Maschine ist ein Pseudokondensator zur Abdampfsammlung eingebaut. Dadurch wird verhindert daß der ölige Abdampf das Gewässer und das Modell verschmutzt.

Wellenanlage: Edelstahlwelle 5 mm wasserseitig in einem Broncelager und maschinenseitig in einem Kugellager gelagert. Das Stevenrohr ist mit Fett gefüllt.

Die Schiffsschraube wurde im Schmuckgußverfahren aus Messing hergestellt. Durchmesser 95 mm versehen mit einem Pfauenaugenmuster.

Geschwindigkeit: für das Modell viel zu schnell. Max. ca. 7km/h

Ferngesteuert werden nachfolgende Funktionen
Steuerung backbord - steuerbord durch aussenliegendes Ruderblatt,
Maschine vorwärts - stopp - rückwärts, Zylindersammelzischventil,
Frischdampfventil, Dampfpfeife.

Bauzeit von 1992 bis Mitte 1994.

Das Modell stellt eine Dampfpinasse um ca. 1900 da. Solche Boote wurden in Seehäfen als Verkehrsboote zwischen den großen Schiffen und dem Festland zum Personentransport eingesetzt. In England wurden solche Boote von wohlhabenden Familien als Ausflugsboote auf den Flüssen und Kanälen genutzt.